Die Glücksschule hat keine Ferien
Waldenbucher Autorin veranstaltet Zeltlager "Glück kann man lernen"
WALDENBUCH
Die Autorin Sandra Gutekunst ist nicht die erste, die diese Lehrinhalte im Schullehrplan vermisst. Sie möchte dazu beitragen, diese Lücke zu schließen: Ihr Buchdebut Glücks-Finder-Kinder ist eine Glücksschule zum Vorlesen und Mitmachen für Eltern mit Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren. "So, dass der Erwachsene sich mit dem Kind ohne weitere Vorkenntnisse hinsetzen kann und ein persönliches Glücks-Coaching mit ihm durchführt. Und zwar ganz einfach durch Vorlesen und Mitmachen", erklärt Sandra Gutekunst.
"So kann das Kind zum Beispiel lernen, sich durch innere Bilder von seelischen Belastungen zu befreien, lernt, wie es sich vor verbalen Attacken schützen kann ohne verletzt zu werden und wie es beängstigende Nachrichten in ein positives Gefühl verwandeln kann."
Die Autorin, die unter anderem auch für Kinderzeitschriften publiziert, hat sich das Hintergrundwissen in über 15 Jahren intensiver Persönlichkeitsentwicklung erarbeitet. Sie ist davon überzeugt, dass man Glück lernen kann, "weil es von innen kommt".
Das Buch entstand, weil Sandra Gutekunst mit ihrer heute achtjährigen Tochter diese Unterrichtseinheiten durchgeführt hat. "Wir haben so tiefe Verbundenheit erlebt - auf diese Ebene kommt man im normalen Alltagsgeschehen gar nicht. Und meine Tochter hat sich seither sehr verändert, ich kann sagen, dass sie ein Kind mit großer Herzensweisheit geworden ist."
Jetzt, wo die regulären Schulen geschlossen haben, veranstaltet Sandra Gutekunst ihre Glücksschule. Im Naturpark Schönbuch vermittelt sie Kindern im Rahmen eines Zeltlagers vom 19.
bis 24. August neben Ferienspaß auch inneres Glück.
Mehr Info unter http://www.
gluecksfinderkinder.de.
19.08.2010 - aktualisiert: 19.08.2010 07:01 Uhr